Na dann … gute Nacht!

Endlich. K1 und K2 gebadet, Badezimmer trocken gelegt, die Armee aus Bade-Enten ausgewrungen, den Hai und die Boote auch … Schlafanzug an, Haare geföhnt – gefühlte fünf Trotzanfälle später liegen endlich alle mit Flascherl im Anschlag. Und sind bettreif und bettfertig. Ich erholungsreif und nur fertig. Aber ich weiß, es gibt ein (Fernseher-)Licht am Ende des Mamatunnels. Denn nach Flascherl kommt die Gute-Nacht-Geschichte, dann noch kurz Kuscheln und Rückenkratzen. Dann noch ein aller aller aller letztes Gute-Nacht-Sagen und Schluss für heute. Also fang ich schon mal an – übermotiviert vom nahenden Feierabend. Und wünsche K1 und K2 eine gute Nacht. Und K1 uns … Und zwar mit den Worten: “”Gute Nacht, Kacka. Gute Nacht Lulu”. Nun, müßig zu erwähnen, dass K2 nicht Lulu heißt und ich nicht Kacka. Und da ist es mir wie Kotstaub von den Augen gefallen und die uringelbe Erkenntnis gesprudelt: Es wird nie so sein wie bei den Waltons – wenn Jim Bob, John Boy, Jason, Mary-Ellen, Elisabeth und Erin  und und und noch gaaanz viele andere einander liebevoll, gesittet, geordnet und auf Hochglanz poliert “Gute Nacht” wünschen. Wir werden nie die “Waltons” sein. Irgendwie hätte ich es wissen müssen. Realität ist anders. Oder zumindest relativ. Aber sicher nicht so, wie den “Waltons” – aus den 70er Jahren. Doch irgendwie fressen sich manche Botschaften trotzdem im mürben, übernächtigen Mutterhirn fest. Ist mir heute wieder aufgefallen. So eine Kacka aber auch …

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