Lagerkoller am Advent-Wochenende in Bildern ::: #WiB vom 26. & 27.11.16

Geborgen wachsen“ hatte da seinerseit eine sehr gute (um nicht zu sagen, saugute) Idee: nämlich das Wochenende in Bildern, kurz #Wib, ins Leben zu rufen. Ich mag diese Aktion, weil sie nicht nur schöne Bilder produziert, sondern auch tief blicken lässt: auf den Alltag von Familien, aufdie Alltagskultur, auf den familiären Habitus. Und dazu kommt: Dieses Wochenende ist etwas ganz besonders – nämlich das erste Advent-Wochende des Jahres. Und dieses steht ganz im Zeichen des …

…. Lagerkollers.
Denn nach ein paar Wochen im Krankenstand fühle ich mich langsam aber sicher wie in einem Gefängnis. Das heißt wohl, es geht wieder aufwärts oder? Das Schlimmste ist vorbei, auch wenn der Krankenstand und das Kranksein noch andauern. Oder? ODER. Das Wochenende war jedenfalls bescheiden. Für mich.

Freitag. Krankenbesuch.
Wenn man nicht raus kann, ist es immer schön, wenn andere reinkommen. In die Wohnung nämlich. Oder ins Gefängnis. Denn nach den langen Tagen Zuhause fühle ich mich genau so. Eingesperrt. Wie ein Häftling. Nur ohne Chance auf Freigang oder vorzeitige Haftentlassung. Daher: Große Freude über den Besuch und keine Zeit für ein Foto.

Samstag, die 1. Ein Kranz, uns zu knechten – zumindest mit schlechtem Gewissen!
Der 1. Adventsonntag warf schon einen laaaaaangen Schatten voraus und runzelte missbilligend die Augenbrauen. Nicht einmal mehr 24 Stunden, bis die erste Kerze brennt? Und immer noch kein Adventkranz im Haus. Das ist ja schlimmer als kein Brot (die Kinder mögen eh lieber Kuchen) oder kein Gemüse (Wurst reicht auch). Jetzt aber zacki zacki. Was? Geht nicht. Dumm gelaufen, aber wahr. Weil hier bei mir seit Wochen Krankenstand, Müdigkeit, Mattigkeit und Aua herrschen – statt Lichterglanz, Weihnachtsmusik, Glühweinduft und Keksgeschmack. So was aber auch. Also: Nix mit gemeinsamen Adventkranzbasteln, statt dessen: Im Alleingang retten, was zu retten ist. Denn am Tag vor dem großen Tag ist es schwer, einen fertigen Adventkranz zu ergattern. Was also tun. Die völlig übermüdeten, überdrehten Kinder und den hasigsten Ehemann von allen allein hinschicken? In der Gewissheit, dass das eher nicht so ein tolles Ergebnis wird? Oder: Selbst Hand anlegen? Nicht wirklich schwierig, die Entscheidung. Hier also die Frucht meiner Verzweiflung. Tataaaaa. Der Adventkranz:

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Samstag, die 2. Zu Gast bei Eiskönigin Elsa
Wieder ohne mich: Die Ks sind zu einer Geburtstagsfeier eingeladen. Das Motto passt zu den winterlichen Temperaturen: Eiskönigin Elsa.

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Samstag, die 3. Mama allein zu Haus.
Wenn die Ks weg sind, ist er mein. Nur mein. Mein Fernseher. Mein Fenster zur Welt oder so. Also die Gunst der Stunde genutzt und hemmungslos ferngesehen. Nur das Programm hat irgendwie die Freude getrübt. Ich hatte schon ganz vergessen, wie viele schlechte Serien und Sendungen es gibt. Wow.

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Sonntag. 78 Kerzen für 1.
Opa ist schon ziemlich alt. Also weit über Drei. Oder Fünf. Und hat Geburtstag. Dafür hat der hasigste Ehemann alles gegeben. Und noch mehr. Nämlich 78 Kerzen. Auf einer Torte. Hier das Ergebnis …

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Sonntag. Ende vom Wochenende.
Die Kinder kleben. Von der Torte. Vom Lebkuchen. Vom Kakao. Also: alles gut eingeweicht. Und abgespült. Die Kids sind da voll dafür und lieben es, zu baden. Und dann, endlich. Gute Nacht. Und die Freude, auf Montag. Und den Kindergarten.

Noch mehr Lust auf noch mehr #Bilder vom letzten Wochenende? Hier findet ihr alle, die bei der #Blogparade von „Geborgen wachsen“ mitgemacht haben.

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