1,2,3,4 – alle wieder hier!

K2 ist zurück. Und der hasigste Ehemann von allen auch. Also einmal durchgezählt: die Arbeitstier-Familie ist wieder vollzählig. Und die Freude war groß. Für ungefähr FÜNF Minuten. Denn dann hatte uns der Alltag wieder. Und zwar mit voller Breitseite. Den Ehehasen hab ich gefühlte 2 Sekunden gesehen, dann muss er los. Die Kids kümmert’s erst mal wenig …

K2 und K1 schreien und quietschen um die Wette. K2 dekoriert den Boden im Schlafzimmer mit Papierschnipsel in Micro-Format. Yeah. Das sorgt für ein wohliges Gefühl auf den Fußsohlen und beschäftigt gleich mal den Staubsauger. Und nicht nur der ist wieder im Einsatz – nach drei Tagen. Auch die Waschmaschine. Denn die erstickt fast an den Wäschebergen aus dem Krankenhaus und mir schwellen zuerst die Ohren vor lauter Lärm und dann der Hals. Kuscheln, Ruhe … no way. Ist grad nicht im Programm. Also versuche ich den Ks, das Mundwerk zu stopfen – mit einer ziemlich ungesunden Jause. Doch das Essen wird verschmäht. Die einzige Wirkung: meine Laune nähert sich den Außentemperaturen. Also weit unterhalb des Gefrierpunkts. Dabei hatte ich mich so auf K2 gefreut. Aber Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude.

Die nächste Enttäuschung: das Abendessen. K2, der ganz schmal geworden ist und eigentlich jedes Kalorien braucht, will nicht essen. Denn er hat jetzt wieder „Bauch-Aua“. Und wenn K2 nichts isst, isst auch K1 nicht wirklich.

Die nächste Hürde, an der es zu scheitern gilt: Schlafanzug anziehen, Zähne putzen, Schlafen gehen. Endlich, nach 2 Gute-Nacht-Geschichten und immer lauter werdender Stimme sind die Ks dabei, sich dem Schlaf zu ergeben. Doch Halt. HALT. EIN GERÄUSCH. Ein Schlüssel, der sich leis im Schloss dreht, eine sich öffnende Eingangstür. Die Ks sind wieder hellwach, ich knapp am Auszucken. Juhuuu, der hasigste Ehemann von allen ist wieder da. Zurückgekehrt mit Säcken voller Jagdbeute vom Hofer. Super. Die Kids sind auch zurückgekehrt – aus dem Träumeland. K2 beamt sich richtiggehend aus dem Bett: „Papa ich will zu dir. Leg dich zu mir.“ Und auch K1 will heute „Nicht die Mama“, sondern auch „Papaaa“. Nach eineinhalb Stunden Niederlegen kann ich jetzt schon die Prognose abgeben: Heute wird es noch ein laaaaanger Abend. Denn alle vier sind wieder hier ;-).

 

 

4 Kommentare zu „1,2,3,4 – alle wieder hier!

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  1. Ach herrje, das klingt stressig! Vielleicht verdauen sie auf diese Art die Krankenhausgeschichte? Drücke jedenfalls die Daumen, dass es mit dem Essen besser klappt, das macht sicher Sorgen. Viele Grüße, Schokomama

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