And the Award goes to … me. Hihi.

Danke. Danke. Und danke. Ich danke der Schokomama von „Mama will Schoko“ für die Nominierung zum „Liebster Award“. Ich freue mich riesig. Ja, gleich doppelt und dreifach. Erstens, weil ich die zartbitteren, schokosüßen Texte der Schokomama rund um dem Alltag mit ihrem Pralinchen liebe und sie eine Schwester im Geschmack ist. Denn ja, ich geb’s zu: Wir haben neben dem Wohnort Wien auch  noch die Liebe zur Schokolade gemeinsam. Zweitens, weil mein Blog als „junger Blog“ nominiert wurde und ich mich jetzt auch mal wieder mit Anfang 40 (ich schaudere) jung fühlen darf – zumindest kurz. Und drittens, weil diese Nominierung mir zeigt, dass mein kleiner Blog die Schallmauer meines unmittelbaren Bekannten- und Freundeskreises durchbrochen hat. Aber jetzt genug des Vorspiels. Jetzt geht’s ans Eingemachte. Jetzt will ich die 11 Fragen beantworten, die die Schokomama mir gestellt hat.

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11 … Welches Buch oder welcher Film hat Dich zuletzt stark beeindruckt?
Es war 2006, dass der Film im Kino war. Man könnte also sagen: Wir gehen sehr selten ins Kino. Oder der Film war wirklich beeindruckend. Ich neige zu der zweiten Interpretation. Der Name: „Childrenofmen“ mit Clive Owen und Julianne Moore Die Handlung: Plötzlich, von einem Tag auf den anderen werden keine Kinder mehr lebend geboren. Gibt es keine Schwangerschaften mehr. Es ist eine Welt ohne Kinder und damit ohne Zukunft. Die lebenden Menschen wissen, sie sind die letzten. Nach ihnen kommt niemand mehr. Die Welt stürzt ins Chaos. Doch es gibt auch Hoffnung. Und ein Neugeborenes. Was mich an dem Film beeindruckt hat? Die universelle Wahrheit, dass Kinder Sinn stiften und Hoffnung geben. Allen.

10 … Wovor hast Du am meisten Angst?
Davor, dass den Kindern etwas zustößt. Dass sie schwer krank werden oder vor mir sterben.

9 … Was ist Dein Rezept für eine gelungene Beziehung zu Deinen Kindern/Deinem Kind?Hmm, schwierige Frage. Da leider bei der Geburt irgendwo im Uterus die Gebrauchsanweisung für die Ks verloren gegangen ist, bin ich so am Herumprobieren, was funktioniert und was nicht. „Nicht“ weiß ich schon mal: Schreien, Keifen, autoritär drüber fahren. Weckt irgendwie gleiches Verhalten und ist daher nicht soooo optimal gelaufen. Daher Plan B versucht: in Beziehung gehen, die Bedürfnisse des Kindes wahrnehmen. Und (ok) auch erfüllen, zumindest dann, wenn sie den meinen nicht diametral entgegen gesetzt sind (obwohl: bei Schlafen, Ausschlafen, Essen teilen, allein aufs Klo gehen und so, mach ich eine Ausnahme. Leider. Immer).

8 … Was war das Verrückteste, was Du je gemacht hast?
Feuerlaufen. Und Kinder-Kriegen.

7 … Wenn Du ein Tier sein könntest, welches wärst Du und warum?
Ein Faultier. Endlich gaaaaaanz lange schlafen. Dann rumhängen. Dann fressen. Dann schlafen. Gääääähn.

6 … Welche Charaktereigenschaft magst Du an Dir?
Meine Treue, gepaart mit Gutmütigkeit und Empathie. Wenn ich jemanden ins Herz geschlossen habe, dann muss schon ganz ganz viel passieren, dass ich dieser Person dann doch mal den Mietvertrag kündige und eine Beziehung beende.

5 … Was schätzt Du an deinem Kind/deinen Kindern besonders?
An beiden: dass sie irgendwann doch einmal schlafen ;-). Nein, ohne Schmäh, ich schätze an den Kindern, dass die beiden aufeinander aufpassen und sich aufeinander verlassen können. Dass K1 mit seinen 5 Jahren dem kleinen Bruder ein Zuckerl vom Kinderarzt mitbringt. Dass K2 jeden Morgen fragt: „Wo ist K1?“ (Na wo wohl, schlafend im Bett) Und dann ruft der Kleine dem Großen zu: „Ist schon Guten-Morgen-Zeit, komm spielen“.

 4 … Was treibt Dich in den Wahnsinn?
Lärm. Pfeifen. Schmatzen. Schreien. Quietschen. Und ja, ich weiß: Als Zweifach-Jungs‑Mama ist das eher dumm gelaufen.

 3 … Wer willst Du in 5 Jahren sein?
Ich. Nur in entspannt, trainiert und ausgeschlafen. Und ohne die seit den Ks obligatorischen Nacken-, Kreuz- oder sonstigen Schmerzen. Denn im Moment ist sieht der Balance-Akt zwischen Job (Karriere ist das nicht wirklich, seien wir ehrlich ;-)), Kinder (gefühlt seit 100 Jahren in der Trotzphase), Haushalt und Me-Time (fürs Schreiben, Lesen, Menschen treffen) eher eine harte Bruchlandung.

2 … Wann war „The Time of your life“, also die schönste Zeit Deines Lebens?

Also ganz familienpolitisch unkorrekt muss ich sagen: Das waren meine 20er – also eine Zeit, in der K1 und K2 noch nicht einmal ein feuchter Traum waren, geschweige denn in Produktion. Damals – mit Studium und Ausbildung – war alles leicht, locker, unbeschwert. Das Leben lag noch unangebrochen vor mir. Ja, ich gebe es zu, ich bin eine rückwärtsgewandte Utopistin, ein bisschen so wie Götz von Berlechingen, der auch den alten Status Quo wieder erlangen will ;-).

1 … Was sollen Deine letzten Worte sein?
Schön war’s.

0 … Und nun? Nun ist es an der Zeit für mich, ebenfalls 11 Fragen zu stellen. Und zwar nicht mir, sondern anderen Bloggerinnen. Doch wem? Das war echt eine große Herausforderung und ich bin, um sie zu lösen, fast zwei Wochen durch das Web gepirscht – auf den Spuren neuer Blogs. Es war wirklich knifflig, weil ich so viele Blogs toll finde und auch die Mamas dahinter, doch nach langem Hin und Her habe ich mich diese hier nominiert:

hallo liebe Wolke – weil ich ihre Monologe an die Wolke mag.
Cancer is an asshole – weil es total schlimm ist, wenn Papa Krebs hat und total toll, dass sich die Familie nicht unterkriegen lässt.
Mutter mit Kind – weil sie ganz allein den Alltag rockt.
immerlauter – weil es nie genug Wiener Mamablogs geben kann.
mini.midi.mami – weil sie Humor hat und Nadel und Faden.

Meine 11 Fragen an meine 5 Damen:

  1. Was war der schönste Moment in deinem Leben?
  2. Wer inspiriert dich?
  3. Was wolltest du als Kind immer werden?
  4. Wenn du die Welt verändern könntest, was würdest zu ändern?
  5. Welcher Mensch hat dich am meisten beeindruckt?
  6. Was bringt dich zum Lachen?
  7. Welche Fehler deiner Eltern willst du nie nie nie niemals wiederholen?
  8. Wieso bloggst du?
  9. Was würdest du, wenn du auf dein Leben zurückblickst, heute ganz anders machen?
  10. Was ist im Moment dein Lieblingssong?
  11. Was hat dich am Muttersein am meisten verändert?

Und zu guter Letzt noch ein Link zum Modus Operandi.

 

 

 

4 Kommentare zu „And the Award goes to … me. Hihi.

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