Den Sommer feiern. Täglich ::: meine 5 Freitagslieblinge vom 23.06.2017

Endlich Sommer in meinem Kiez, oder besser gesagt hierin meinem Wiener Grätzel. Und das gehört gefeiert. Am besten täglich. Dabei haben der Sommer und ich ja eigentlich ein Match laufen, denn ich mag ihn nicht so, den Sommer. Er ist zu heiß. Und der Tag ist zu lang. Und die Ks, die sind im Sommer immer viel zu lang immer viel zu wach. So ist das nämlich, ha. Aber im Moment, da haben wir Gleichstand. Aber das ist eine andere Geschichte.

Also zurück  zum Feiern. Feiern ist ja per se super. Überhaupt, wenn man sich dabei keine Frostbeulen holt und sich auch nicht in sooooo viele Schichten Kleidung stopfen muss, dass man aussieht, wie die kleine, dicke Schwester des Michelin Männchens. Also Sommer, du hast schon was Gutes.

Die Woche startete mit einem Grund zum Feiern: Besuch – und das gleich zwei Mal hinter einander. Bei uns in der Wohnung. Natürlich kombiniert mit dem Vernichten von Lasagne (ein völlig unterschätztes Sommeressen) und von Käse-, Wurstplatten und selbst gemachtem Tiramisu. Auch dieses war – mit Verlaub gesagt – ein Grund zum Feiern ;-).

Am Mittwoch dann Chillout am Balkon. Nur der hasigste Ehemann von allen und ich. Was wir bei Laternenlicht gefeiert haben? Na, was wohl. Dass die Ks endlich schlafen.

Am Donnerstag kam es dann gleich ganz dick – mit zwei Sommerfesten an einem Tag. Die Ks hatten Sommerfest mit dem Kindergarten. Und das diesmal mit einem genialen Blick über Österreichs Bundeshauptstadt: am Cobenzl. Mit Picknick und Gesang. Und ich war am Sommerfest, das mein Brötchengeber veranstaltet – und auch das fand diesmal über den Bergen von Wien statt. Mit einem sehr genialem Ausblick.

Freitag dann Erholung vom  Sommer. Und vom Feiern. Uff.

BalkonMein Lieblingsmoment nur für mich war auf meinem Balkon. Er ist zwar nicht groß, aber ich liebe es, in der Dunkelheit dort zu sitzen. Ich mag es, wie die Blätter der Bäume im Innenhof rauschen, den Mond aufgehen und die Nachbarn auf den Balkonen gegenüber zu sehen. Wien halt. Sommer halt. Schön halt.

buch

Mein Lieblingsbuch der Woche ist von „Bevor du mich findest“ von Michale Kardos. Ich habe dieses Buch richtig gehend verschlungen.

TiramisuMein Lieblingsessen der Woche war ganz klar: Tiramisu. Selbstgemacht. Eifrei. Alkoholfrei. Aber nicht geschmacksfrei. Mjam.

schlafendes KindMein Lieblingsmoment mit den Kindern war der Freitagabend. Der hasigste Ehemann von allen hatte Auslauf und ich habe die Ks allein niedergelegt. Und es ist immer ganz erstaunlich, wenn die beiden dann ganz ruhig werden, in ihren Betten liegen und über ihren Tag reflektieren. Und mich mit Fragen begeistern, wie mit: „Mama, wie viele Platten Erdkruste schützen den Erdkern?“ Ähm ja. Lasst mich durch, ich muss mal kurz googlen.

Die Inspiration der Woche habe ich bei „Frau Papa“ gefunden. Nicht nur, weil sie eine tolle Frau ist, sondern auch, weil sie will, dass die Krankenkassen nicht an den Menschen sparen. Weil sie sich lautstark dafür einsetzt, dass:

„JEDE Frau, die unter ihrer Behaarung leidet, sollte eine Chance auf Hilfe durch die Kasse haben. Wenn Behaarung eine psychische Belastung darstellt, ist die Behandlung eine Notwendigkeit, keine kosmetische Maßnahme. JEDE Frau sollte eine Möglichkeit haben – und mir fällt auch auf, dass die aktuellen Regelungen wirtschaftlich schwache Menschen härter trifft, als Menschen, die finanziell gut abgesichert sind – das ist 2-Klassen Medizin. Ich, die Rampensau, will, dass sich das ändert.“

Amen.

Noch  nicht genug Freitagslieblinge? Mehr gibt’s bei „Berlin Mitte Mom„.

 

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